Teppiche reinigen: Welche Mittel für welche Situation?

Wer Kinder oder Haustiere in der Wohnung hat, kennt es nur allzu gut:
Undefinierbare Flecken im Teppich tauchen plötzlich auf und keiner will es gewesen sein.
Noch schlimmer:
Wenn man nicht weiß, was den Schaden verursacht hat, kann man mit der falschen Methode den Fleck noch schlimmer machen. Und auch die alltägliche Nutzung hinterlässt ihre Spuren im Fußbodenbelag. Selbst wenn keine expliziten Schmutzflecken entstehen, sind Vergrauung, Staub und anderes nur schwer vollständig zu beseitigen.

Foto von Sina Saadatmand@Unsplash

Materialunterschiede

Teppich ist nicht gleich Teppich. Man muss zwischen Natur- und Kunstfasern unterscheiden und zusätzlich noch den Untergrund berücksichtigen. Auslegware mit festem Auflagematerial muss anders behandelt werden als ein wertvoller Perserteppich oder rustikaler Sisalteppich. Das wirkt sich alles auf die Farbechtheit des Bodenbelags aus:
Reinigt man mit zu aggressiven Mitteln oder zu großer Hitze kann es sein, dass sich nicht nur Schmutzteilchen, sondern auch Farbstoffe lösen, die eigentlich an Ort und Stelle bleiben sollen. Idealerweise kann man seine Reinigungsmethode an einer unauffälligen Stelle ausprobieren oder einem am Teppich angebrachten Reinigungshinweis entnehmen, welche Verfahren und Substanzen zur Fleckentfernung geeignet sind.

Wenn alles nichts hilft: Der Profi schaffts!

Je wertvoller der Teppich, desto mehr Vorsicht solltest du bei der Reinigung walten lassen. Es ist keine Schande, einzugestehen, dass man unsicher ist und lieber professionelle Unterstützung heranholt. Die Teppichreinigung in Gummersbach steht nicht nur bereit, um auch hartnäckige Flecken zu bekämpfen – das Angebot ist noch größer! So können die Experten der Teppich-Wäscherei auch Reparaturen durchführen und beschädigte Teile ersetzen. Die schonende Reinigung hat sich auf Berber-, Nepal- und Orientteppiche spezialisiert und steht somit zur Fleckentfernung bereit, wenn besonders schonend vorgegangen werden muss.

Langjährige Benutzung, besonders in Raucherhaushalten, kann auch für unangenehme Gerüche sorgen, die den Wert eines Bodenbelags mindern. Auch hier können die Teppichreiniger Abhilfe schaffen. Wer also einen alten Teppich erbt, muss ihn nicht gleich entsorgen, sondern kann ihm mittels einer professionellen Behandlung zu altem Glanz verhelfen. Damit der Zustand möglichst lange optimal erhalten bleibt, hilft eine Imprägnierung. Diese schützt die Fasern langfristig vor Verschmutzung und erleichtert die Reinigung daheim.

Hausmittel und ihre Tücken

Es stehen auch dem normalen Haushalt eine Menge Reinigungsmittel zur Verfügung, die einfach und sicher in der Anwendung sind. Dennoch sollte man sorgfältig prüfen, welche Methoden einsetzbar sind. Heißdampf zum Beispiel kann einige Kunstfasern beschädigen oder bei natürlichen Farbstoffen für Verfärbungen sorgen. Auch lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel können für ein böses Erwachen sorgen, wenn sie für Verklebungen sorgen oder Schmutz noch tiefer in die Fasern hineintransportieren.

Reinigt man seinen Teppich mit Wasser, ist besonders wichtig, ihn anschließend sorgfältig zu trocknen, um Schimmelbildung oder dem Wachstum von Bakterien vorzubeugen. Regelmäßiges Lüften und die Verwendung eines leistungsstarken Reinigungssaugers ist Pflicht! Noch sorgfältiger muss man vorgehen, wenn man einen Teppich aus Schafwolle behandelt. Hier besteht bei Feuchtigkeit das Risiko des Verfilzens.
Um ein Ausbleichen zu verhindern, sollte man bei empfindlichen Teppichen Reinigungspulver verwenden, das einmassiert wird, den Schmutz bindet und anschließend abgesaugt wird, ohne dass die Fasern feucht werden.

Fazit

Du siehst: Es gibt viele Fallen, in die man bei der Teppichreinigung tappen kann. Wenn Sie unsicher sind oder wertvolle und empfindliche Materialien betroffen sind, hilft ein Anruf beim Profi.
Viele Teppich-Wäschereien bieten auch ein Hol- und Bring-Service an, bei dem sich auch um den Transport des Bodenbelags gekümmert wird.

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