Reinigungstipps für das Gebrauchtauto vor dem Verkauf

Wer sein gebrauchtes Auto professionell reinigen will, ohne es durch die Waschstraße zu fahren, bekommt es in sechs Schritten sauber.
Nach der Prozedur sieht es fast wieder wie neu aus und ist für den Verkauf perfekt vorbereitet. Dann müssen Autobesitzer nur noch eine Anzeige z.B. bei mobile schalten, Fotos von dem glänzenden Wagen hochladen und auf den Meistbietenden warten. Doch bevor es soweit ist, zeigen wir Schritt für Schritt, wie sich ein Fahrzeug verkaufsfördernd aufbereiten lässt.

Ein sauberes und glänzendes Auto macht einen guten Eindruck und erhöht den Verkaufspreis. pixabay © Przemo_W (CCO Public Domain)

  • Vignetten und Aufkleber auf den Fensterscheiben sind vom Auto schwierig zu entfernen. Das Wegkratzen erfordert viel Geduld. Es geht aber auch einfach. Mithilfe eines Föns lassen sich die Aufkleber leicht entfernen. Einfach kurz mit heißer Luft anpusten, dann sind die Vignetten leicht abziehbar.
    Die Klebstoffreste, die auf der Scheibe verbleiben, lassen sich mit einem Nitroverdünner im Nu entfernen.
  • Saubere Autoreifen und glänzende Felgen machen das Auto zu einem echten Hingucker. Die einfachste Möglichkeit, Dreck und Staub zu entfernen und die Felgen zum Glänzen zu kriegen, ist mit Grill- oder Backofenreiniger. Auch Scheuermilch eignet sich gut. Von Felgenreinigungsmittel ist eher abzuraten, da diese giftige Schadstoffe enthalten.
  • Haare und Geruch im Auto sind lästig und unangenehm. Wer Hundebesitzer ist, hat damit noch mehr zu kämpfen. Um die Polster zu säubern, benötigen Autobesitzer einen Staubsauger und eine Schuhputzbürste.
    Zuerst müssen sie mit der Bürste in kreisenden Bewegungen die Tierhaare aus dem Polster kämmen. Anschließend lassen sie sich Haare absaugen. Unangenehme Gerüche können am besten mit einem Geruchskiller-Spray oder einem Frischluftbaum beseitigt werden.
  • Krümel, Kaugummi und Schokoladenreste lassen sich mit einem stumpfen Messer vom Polster abkratzen oder mit Eisspray einsprühen, schockgefrieren und aushärten.
    Sind starke Flecken auf den Polstern vorhanden, lassen sich diese mit einem Spülmittel-Wassergemisch oder Gebissreiniger erfolgreich säubern.
  • Für das Reinigen des Armaturenbretts reicht klares Wasser aus. Sprays und Reinigungsmittel können dem Kunststoff schaden. Die Scheiben und Spiegel lassen sich mit einem Mikrofasertuch oder einem fusselfreien Küchentuch säubern.
    Bei der Heckscheibe immer nur in Längsrichtung wischen. Die Windschutzscheiben-Innenseite lässt sich übrigens von der Beifahrerseite aus leichter reinigen.
    Für das Trocknen der Scheiben keine Zeitungen verwenden. Entgegen aller Annahmen, verschmieren die Fensterscheiben mit Zeitung noch mehr.
  • Die Reinigung des Außenbereichs sollte zuerst mit einem Wasserschlauch erfolgen, damit der grobe Schmutz verschwindet. Anschließend kommen Schwamm und Seife zum Einsatz. Die Schaumreste lassen sich mit einem Hochdruckreiniger optimal entfernen. Der darf aber nicht zu heißes Wasser führen oder zu starken Druck ausüben. Auch sollte ein Abstand von mindestens 20 Zentimetern zum Lack eingehalten werden.
    Zum Schluss kann lässt sich das Auto mit einem weichen Tuch glänzend polieren.Die Nanoversiegelung aus der Waschanlage kann sich der Autobesitzer sparen. Diese hält nur kurzfristig.
    Zudem sind nicht alle Autos für Waschanlagen geeignet. Cabrios mit Kunststoffdach benötigen eine schonende Handpflege. Das empfiehlt auch der adac.de auf seiner Webseite.

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