Reinigung und Pflege von Lederjacken

Für eine Lederjacke kann schon mal tief in die eigene Tasche gegriffen werden.
Viele Besitzer sehen sie als zweite Haut an und möchten diese vor Schmutz und anderen Schönheitsflecken beschützen. Doch gerade dieses Kleidungsstück übernimmt für den Träger eine schützende Funktion und wird somit schnell schmutzig und steif.

Dank der richtigen Reinigung und Pflege können die Erscheinungen jedoch schnell aufgehoben werden.

Zunächst gilt es jedoch die Art des Leders festzustellen. Leder ist nämlich nicht gleich Leder. Vor der Pflege muss somit geprüft werden, ob es sich um

  • Glatt- oder
  • raues Leder (auch Wildleder)

handelt.
Diese besitzen unterschiedliche Eigenschaften, welche sich auf die benötigte  Reinigung und Pflege auswirken.

Während das raue Leder Wasser absorbiert, perlt dieses bei einem Glattleder ab.

Schon dieses Merkmal lässt erahnen, dass das Glattleder pflegeleichter ist.

Verschmutzungen können entweder mit einer weichen Bürste oder einem Lederreiniger entfernt werden.
Bei Flecken, die nur oberflächlich angesiedelt sind, reicht eine trockene Reinigung mit der Bürste aus. 

Wird ein Reiniger verwendet, ist es besonders empfehlenswert diesen zunächst auf einer versteckten Stelle auszuprobieren und nach einem erfolgreichen Test gleichmäßig zu verteilen, um Streifen und Ähnliches zu vermeiden.

LederBei einer rauen Lederjacke ist es oberste Maxime nicht zu früh eine Flüssigkeit anzuwenden, da diese in das Material einzieht und im Fall einer Verschmutzung diese Verfärbung mitnimmt.

Ein saugstarkes Tuch kann bei einem nassen Fleck Abhilfe schaffen, da dieses die verschmutzte Flüssigkeit aufnimmt.

Wichtig: Nicht reiben!

Handelt es sich jedoch, um eine trockene Verschmutzung, die sich durch ein Ausklopfen nicht beseitigen lässt, ist ein Expertenrat hilfreich, damit der Schmutz nicht von der Oberfläche weiter in das Material gelangt.

Soll die Jacke einer Grundreinigung unterzogen werden, kann sie bei einem sanften Programm in der Waschmaschine gewaschen werden.

Dafür wird jedoch spezielles Lederwaschmittel benötigt, um zu gewährleisten, dass keine Verfärbungen stattfinden und die Jacke weich bleibt. 
Durch den Trockenvorgang versteift sich das Material jedoch häufig.

Ein einfacher Trick kann allerdings helfen: Mittels Kneten wird die Jacke wieder beweglicher und weicher.

Sollte die Lederjacke unterschiedliche Farben aufweisen oder mehrere hunderte Euros gekostet haben, ist ein Gang zum Experten mit Sicherheit risikofreier.

Um die Jacke auch nach Jahren noch richtig zu pflegen, empfiehlt sich bei Glattleder die Verwendung von Lederölen und bei rauem Leder eine Imprägnierung. Es sollte unbedingt darauf

werden, dass direkt nach der Imprägnierung keine Feuchtigkeit mit dem Kleidungsstück in Berührung kommt, da auch dies zu Fleckenrändern führen kann. Die geeignetste Aufbewahrung von Lederjacken erfolgt, indem sie möglichst ohne viel Falten und alleine verstaut wird. Muss sie in den kalten Monaten länger weichen und findet keinen Platz mehr im Kleiderschrank, so sind geräumige Kartons die ideale Lösung.

Verschiedene Formen und Größen zur optimalen Aufbewahrung sind hier zu finden. Generell gilt die Grundregel:

Halte Lederjacken von aggressiven Mitteln und einem groben Umgang fern.
Dann steht einem langen Leben nichts im Weg!

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