Reinigen wie im Hotel

Sauberkeit in unserer Wohnumgebung hilft nicht nur, uns rundum wohl zu fühlen, sondern ist auch für die Gesundheit wichtig. Laut einer Umfrage wendet der deutsche Bürger im Durchschnitt 4,7 Stunden wöchentlich zum Saugen, Wischen und Wienern auf. 35 Prozent putzen regelmäßig zwischendurch.
Einen 26-prozentigen Anteil nehmen stark organisierte Menschen ein – sie reinigen vorwiegend zu festen Zeitpunkten. Auf einen äußeren Anreiz, beispielsweise ein angekündigter Besuch, warten 25 Prozent der Deutschen. 10 Prozent lassen ihre Finger komplett von Putzarbeiten.

Unterkünfte unterliegen einem hohen Sauberkeitsanspruch

Photo by Nik Lanús on Unsplash

In einem Hotel, bei dem ständig die Bewohner wechseln, ist die gründliche Reinigung ein Muss. Die Eigentümer haben eine Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Gästen zu erfüllen.
Zum einen kann die Ausbreitung von Krankheiten vermieden werden, zum anderen steht und fällt die Beliebtheit einer Unterkunft mit der Sauberkeit. Sowohl die Zimmer als auch die Essbereiche, Empfangshalle und Wellnesseinrichtungen müssen in einem tadellosen Zustand sein, sonst bleiben die Besucher fern. Wer von Kompetenz und Erfahrung profitieren möchte, schaltet ein professionelles Reinigungsunternehmen ein. Kunden erwartet ein großes Leistungsspektrum, wobei neben der gründlichen Säuberung der Innenbereiche auch spezielle Arbeiten angeboten werden. Dazu gehören:

  • Außen- und Fassadenreinigung
  • Flur- und Treppenhausreinigung
  • Reinigung von Glasflächen
  • Teppich-, Polster- und Gardinenreinigung

Betriebe, die sich auf derartige Tätigkeiten spezialisiert haben, verfügen in der Regel über einen großen Mitarbeiterstamm mit dem nötigen Know-how. Dies führt zu einer schnellen, zuverlässigen Hotelsäuberung und beanstandungsfreie Ergebnisse sind garantiert.

Putzmaßnahmen für die Gesundheit

Nicht so streng muss es im eigenen Haushalt zugehen. Es gibt jedoch einige Bereiche, auf deren regelmäßige und gründliche Reinigung Wert gelegt werden sollte. Nachstehend haben wir drei Aspekte zusammengefasst, die auch Privatleute berücksichtigen sollten.

Bakterien

Auch wenn Bakterien in einem gewissen Umfang nicht auszuschließen sind, sollten sie sich nicht ins Unendliche vermehren, da sie im schlimmsten Fall Krankheiten verursachen können. Besonderer Wert ist auf die Säuberung von Küche und Bad zu legen. Nässe, Schmutz und Lebensmittelreste bieten einen guten Nährboden für Keime jeder Art.
Besonderes Augenmerk sollte man auf die Spüle, den Kühlschrank, den Herd, das Waschbecken, die Badewanne oder Dusche und die Toilette legen.

Saubere Fenster

Zahlreiche Menschen vernachlässigen ihre Fenster, jedoch sollte man sich in diesem Fall ein Beispiel an gepflegten Hotels nehmen. Sind sie schmutzig, gelangt weniger Tageslicht in die Räume. Meist unbewusst strengen wir dadurch unsere Augen deutlich stärker an, was mit der Zeit Zimmer unangenehmer werden kann.
Generell lässt sich nicht sagen, wie oft man sich mit der Fensterreinigung befassen sollte. Es kommt auf die jeweilige Wohnumgebung und deren Luftverschmutzung an. Mit der richtigen Ausstattung ist sie jedoch schneller erledigt als viele denken.

Staubbeseitigung

Die Hausstaubmilbenallergie verbreitet sich immer mehr. Um ihr so gut es geht vorzubeugen, ist gründliches Staubwischen im Haushalt notwendig.
Da sich die kleinen Tierchen bevorzugt in Betten, Polstermöbeln und Teppichen aufhalten, gilt hier das Gebot höchster Reinheit.
Bestenfalls saugt man sie täglich ab, zudem empfiehlt es sich, alle transportablen Objekte wie Kissen mindestens einmal die Woche an die frische Luft zu legen. Wer bereits unter der Allergie leidet, kommt nicht darum herum, in kurzen Zeitabständen den Staub auch von Möbeln und Regalen inklusive Dekorationsgegenständen zu entfernen.

Expertenmeinungen zur Sauberkeit in der Wohnung

Ein staubiger, verschmutzter Haushalt wird häufig mit mangelnder Hygiene gleichgesetzt. Sie kann die Gesundheit der Bewohner gefährden. Es gibt jedoch auch Stimmen, die sagen, dass falsch verstandene Sauberkeit gleichfalls ungesund sein kann. Experten sagen dazu: „Gleichgültigkeit gegenüber Verschmutzung kann ebenso falsch sein wie Panik vor Bakterien und Staub.“
Letztendlich ist es vor allem wichtig zu wissen, wann und wo Verunreinigungen ein Risiko darstellen können. Grundsätzlich wird Gelassenheit empfohlen, denn Hygiene ist nicht mit keimfreier Ultrareinheit gleichzusetzen. Generell wird das Immunsystem eines Menschen durchaus mit Keimen und Bakterien fertig.

Vorsicht mit chemischen Putzmitteln

Reinigungsmittel sollte man mit Bedacht auswählen. In den meisten Fällen ist es leicht möglich, Chemie durch „Muttis Hausmittel“ zu ersetzen. Sie kommen der eigenen Gesundheit zugute, denn viele künstliche Produkte beinhalten Substanzen, die entweder Allergien auslösen können oder schwer abbaubar sind. Problematisch sind insbesondere Desinfektionsmittel.
Das Umweltbundesamt lehnt diese für die Nutzung in einem Privathaushalt grundsätzlich ab. Sie gehen mit der Gefahr einer falschen Anwendung einher, sodass die Möglichkeit der Resistenzbildung besteht.
Darüber hinaus können Mittel zur Desinfektion die Gesundheit und auch die Umwelt belasten. Dies kann soweit gehen, dass aggressive Chemikalien die Bakterien, die man zur Wasserreinigung in Kläranlagen verwendet, dezimiert werden. Bekannt ist außerdem: Bei vielen antimikrobiellen Zusätzen in Reinigungsmitteln wurde die Wirksamkeit bisher nicht nachgewiesen.
Es empfiehlt sich deshalb, Desinfektionsmittel ausschließlich auf ärztliche Anweisung zu verwenden.

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